Pfifferlingspesto

Bei der Rundreise durch Polen im Juli konnte ich meinen Augen kaum trauen, als ich den Pilzreichtumder dortigen Wälder sah. Jeder Wald hielt einen anderen Pilz bereit und das in großen Mengen! Ab 6 Uhr begaben sich die Einheimischen in Gummistiefeln und mit Korb bewaffnet durch die Wälder auf Streifzug. Manche Pilze, wie Maronen, habe ich sofort verarbeitet, während ich Steinpilze lieber trocknete. Aber am besten gefiel mir das Pfifferlings-Pesto, da ich dadurch die rauen Mengen etwas haltbar machen konnte. Nun das Rezept:

Zutaten

  • 500g frische Pfifferlinge, geputzt (optional Steinpilze)
  • 100g Parmesan
  • 200g Walnuss, gemahlen
  • 100ml Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz & Pfeffer

  1. Pfifferlinge in groben Stücken mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Zwiebel und Knoblauch inder Zwischenzeit schälen und klein schneiden. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, die Zwiebel und den Knoblauch zu den Pilzen geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pilze zum Abkühlen vom Herd nehmen sobald diese gut angebraten sind.
  2. Parmesan in grobe Stücke schneiden und entweder mit dem Hobel oder elektrischen Zerkleinerer fein mahlen. In eine Schüssel geben. Walnüsse hinzufügen.
  3. Abgekühlte Pilze ebenfalls fein zerkleinern und zur Käse-Walnuss-Mischung geben. Etwas salzen. 70ml Öl hinzugeben und gut verrühren.
  4. In saubere Gläschen abfüllen und mit restlichem Öl bedecken.
  5. Beispielsweise mit Pasta, Burrata und frischen Kräutern servieren. Pesto hält sich ca. 2-3 Wochen im Kühlschrank.
Folge:

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