Über handgemachte Spirituosen und Biere aus Leidenschaft

Aufgrund der aktuellen Situation verbrachte ich viel Zeit im Norden Deutschlands und damit in meiner Heimat. Nach einiger Zeit kam mir der Gedanke, dass ich mich kulinarisch in dieser Gegend gar nicht so auskenne und meine kulinarische Reise auch hier fortsetzen könne.

Eher durch Zufall erfuhr ich von einer kleinen Brauerei namens „Hoppen un molt“ in Warnemünde bei Rostock, welche von Sylvie und Henry geführt wird.

Ihr Laden und die nicht weit entfernte Mikro-Brauerei sind in der schönen Innenstadt von Warnemünde gelegen. Dort traf ich Sylvie, welche mich vorerst durch ihre Geschichte führte. So entwickelten sie sich langsam und versuchten vorerst in der heimischen Küche kleine Mengen an Bier zu brauen. Nachdem die ersten Erfolge gefeiert und Anfangsprobleme eliminiert wurden, steigerten sie langsam die Mengen und arbeiten schließlich heute mit einer 200l-Anlage. Sie brauen 7 verschiedene Biere – von Pils, Weizen über IPA bis hin zu Stouts. Henry probiert dabei immer wieder neue Sachen aus! Die Biere können u.A. in ihrem Laden erworben und über eine Anlage auch frisch gezapft vor Ort genossen werden.

Bemerkenswert ist, dass sämtliche Produktionsschritte von Hand gemacht werden – selbst das Etikettieren jeder einzelnen Flasche erfolgt per Hand!

Mehr unter: https://www.hoppen-molt.de. Danke an Sylvie für die schöne Zeit!

Über Henry erfuhr ich auch von der „Maennerhobby Destille“, welche direkt bei mir Zuhause um die Ecke gelegen ist und sogar schon viele internationale Preise mit seinen Spirituosen gewann. Manchmal liegt das Gute gar nicht so fern!

Die „Maennerhobby Destille“ wurde 2014 von Martin und Torsten, sowie ihren beiden Frauen gegründet mit der Prämisse ihre private Leidenschaft für regionale, hochwertige und handgemachte Produkte ausleben zu können. Geschaffen haben sie zuerst eine Hommage an ihre Heimatregion – den Kaland Kümmel. Destilliert mit Kümmel aus dem benachbarten Brandenburg und verfeinert mit Zitrone und Anis – einzigartig und der perfekte, norddeutsche “Nachtisch”. Dieser Spirituose folgten Liköre, Geiste und vor allem der FOERSTER`S Heide Gin. Mit letzterem gewannen sie besonders viele Preise!

Die wesentliche Zutat ist die Küstentanne, welche von den Gründern bei einer Winterwanderung entdeckt wurde. Die Nadeln dieser Tanne riechen intensiv nach Grapefruit, wenn man diese mit den Fingern reibt – dieses besondere Spiel der Aromen wollten sie in ihren Gin bringen. Die Nadeln werden stets frisch in der Rostocker Heide geerntet, so wie auch alle anderen Zutaten für ihre Spirituosen fast alle aus der Region kommen. 

Als ich den Gin probierte war ich von dessen Frische absolut überrascht und konnte die Aromen der zuvor geriebenen Küstentanne nicht nur riechen sondern auch schmecken. Sehr spannend und ein tolles Werk, welches die Gründer dort schufen. Danke liebe Jule für deine Zeit und die Führung! (Mehr unter www.maennerhobby.eu).

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