10 hilfreiche Regeln für die Vanküche

Es gibt da einige wenige Dinge zu beachten, um ein glücklicher Koch und auch zufriedener Reisender in einem Van zu sein. 10 Regeln, welche Stress, Hunger und Streit vorbeugen!

  • Regel Nummer 1 und eigentlich auch die wichtigste von allen: Immer ausreichend Lebensmittel an Bord haben, um wenigstens zwei Tage auszukommen. Es gibt nichts schlimmeres, als mit einem hungrigen Magen ins Bett zu gehen. Daher empfehle ich immer eine Packung Pasta, sowie ein Glas Pesto an Bord zu haben. Man weiß nie, wann die nächste Panne oder aber ein geschlossener Supermarkt droht.
  • Habt eure Wassertanks im Blick! Schaut jeden Tag einmal nach, ob genug Frischwasser zur Verfügung steht. Wenn ihr nicht Wasser zum kochen braucht, so braucht ihr es definitiv beim Abwaschen. Auch das Trinkwasser sollte niemals ausgehen! Ich hatte doch tatsächlich spät in der Nacht einmal Besucher, die nach Wasser fragten, da sie vor lauter Stress und Stellplatzsuche das Auffüllen der Tanks vergessen hatten.
  • Habt im Bestfall eine zweite Gasfalsche an Bord oder zumindest einen Ersatzkocher mit Kartuschen. Nimmt wenig Platz weg und ist ein super Backup. Insbesondere, wenn im Ausland andere Gasflaschen üblich sind. So spart man Geld und Stress.
  • Ihr lebt, schlaft, kocht und entspannt auf sehr kleinen Raum. Versucht daher intensive Gerüche zu vermeiden, indem ihr möglichst oft draußen kocht. Ich habe dafür ein kleines ausklappbares Regal, um den portablen Kocher aufzustellen. Gerüche bleiben draußen, Bettzeug und co. riechen nicht und es macht sowieso mehr Spaß in der Natur zu kochen.
  • Öffnet ein Fenster beim Kochen im Inneren vom Van. Es ist nicht nur schädlich die Gasdämpfe einzuatmen, es entsteht auch Feuchtigkeit im Inneren des Fahrzeugs. Letzteres kann langfristig zu Schäden am Ausbau oder sogar Fahrzeug führen.
  • Überlegt euch euren Essensplan im voraus. Natürlich um Lebensmittel bewusst zu konsumieren (und keine wegzuschmeißen), aber auch um Ressourcen zu sparen. Beispielsweise kann man die doppelte Menge an Beilagen (Reis, Nudeln, Kartoffeln…) garen, die eine Hälfte jedoch erst in den nächsten Tagen verbrauchen. Das spart Zeit und Gas.
  • Ein scharfes Messer ist das A und O. Es gibt nicht schlimmeres, wenn Tomaten und co. eher zerquetscht als geschnitten werden. Es gibt eine riesen Sauerei und Kochen macht so auch keinen Spaß. Ein Taschenmesser ist generell ratsam zusätzlich mitzuführen.
  • Gewürze! Unterschätzt niemals die Kraft der Gewürze. Sie nehmen wenig Platz weg und können einen immensen Unterschied für eure Gerichte bedeuten. Das wichtigste ist natürlich Salz, aber darüber hinaus gibt es so eine unendliche Palette mit interessanten Gewürzen, die es zu entdecken und mitzuführen gilt.
  • Denkt praktisch! Beim Packen des Vans ist es wichtig, die Funktion einzelner Geräte und von Zubehör zu hinterfragen. Manchmal kann ein einziges Tool mehrere andere ersetzen. Andere Gadgets widerrum sind unnötig in der Vanküche und sind nur stille Mitfahrer.
  • Snacks! Habt immer einen Müsliriegel oder Kekse an Bord. Wenn ihr im Stau stecken bleibt oder es aber schon zu spät zum kochen ist, können diese lebensrettend sein. Wie schon bei Regel 1 erwähnt – Hunger macht böse und sollte vermieden werden.

Ich bin mir sicher, dass es noch viele weitere hilfreiche Tips für die Vanküche gibt. Jedoch sind diese aus meiner Sicht die wichtigsten, um Hunger und dementsprechend Ärger zu vermeiden 🙂

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