Über das Vienna Coffee Festival 2020

Seitdem sich mir die Welt des Kaffees offenbart hat, bin ich wortwörtlich durstig auf mehr! Es ist so ein faszinierendes Thema und birgt so viele Details und Überraschungen, dass ich immer mehr im Thema versinke. Was für ein toller Zufall, dass während meines Aufenthaltes in Wien auch gerade das jährliche Kaffee Festival stattfand! Und es war einfach nur klasse.

Ich bin am Freitag, dementsprechend dem ersten Tag, zum Vienna Coffee Festival, was anscheinend eine kluge Idee war. Das Event ist mittlerweile so berühmt, dass man am Wochenende vor Leuten kaum treten können soll. Obwohl es auch am Freitag schon gut gefüllt war, konnte man noch in Ruhe durch das Festival wandern und mit den einzelnen Standbesitzern quatschen. Das Festival fand in der „Ottakringer Brauerei“ statt, welche von außen schon ein architektonischer Hingucker war und im Inneren einen typischen Industrial Style aufwies. Innen waren mehrere Bereiche auf mehreren Ebenen für das Festival aufbereitet worden. Es war eine moderne und entspannte Atmosphere mit guter Musik und moderner Aufmachung. Die verschiedenen Bereiche und Bühnen schafften trotz der Großflächigkeit eine gemütliche Atmosphäre. Das Team des Coffee Festivals war jung aber trotzdem sehr professionell und schafften damit ein modernes hochwertiges Umfeld. 

Ich startete meinen Rundgang in einem kleineren Bereich und blieb direkt am ersten Stand hängen, an dem man mit Kaffee zeichnen konnte. Ich liebe solche außergewöhnlichen Ideen bei denen man seine eigene Kreativität austesten kann. Also setzte ich mich und probierte mit Kaffeesatz und normalen Kaffee, sowie unterschiedlichen Pinseln, ein Bild zu malen. Und sieh da – das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ich hatte viel Spaß.

Danach wanderte ich durch einen Flur, welcher eine Ausstellung namens „coffee notes“ von Christina Karagiannis beherbergte und Aufnahmen von  Kaffee-Momenten zeigte – sehr inspirierend! Der Bereich führte zu einer größeren Fläche, auf der ein Teil des „Austrian coffee championships“ ausgeführt wurde. Der Wettbewerb besteht aus verschiedenen Disziplinen, wie dem Ausführen von Brautechniken und dem Cup-Testing. Letztere fand auf der großen Bühne statt. In dieser mussten die Teilnehmer aus drei Kaffeeproben jeweils acht Mal den „schlechten“ Kaffee innerhalb einer begrenzten Zeit rausschmecken – sehr spannend!

Nachdem ich die Fertigkeiten und Fähigkeiten einiger Teilnehmer bestaunt hatte, machte ich mich auf den Weg von Stand zu Stand und probierte einige Röstungen. So zum Beispiel von „Alt Wien Kaffee“, „Röstwerkstatt“ und „Hornig“. Auch lernte ich die österreichische Barista-Schule „La Cultura del caffe“ kennen, welche nicht nur Kurse über Kaffee, sondern auch Werkzeuge vertreiben. Vor Ort wurden verschiedene Aromas erklärt, welche Kaffee aufweisen kann. Auch wurden verschiedene Brühmethoden vorgestellt und die Baristas zauberten beeindruckende Kreationen in den Milchschaum. Einfach nur toll zu beobachten!

Auch sprach ich mit einigen Röstern und erfuhr mehr über ihre jeweilige Philosophie und Röst-Methoden. Lieben Dank insbesondere an das Team von „Röstraum“. Auch erfuhr ich mehr über den perfekten Milchschaum und wie der Protein- sowie Fettanteil in der Milch einen wesentlichen Einfluss darauf haben („Die Milchmeister“). Es war ein sehr spannender Nachmittag und ich lernte so viel mehr über Kaffee sowie all die Themen, die dazu gehören!

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich das Festival sehr genoss und unglaublich viele interessante Gespräche führte. Ich beendete den Rundgang an einer kleineren Bühne, auf der Live-Musik gespielt wurde. Ein perfektes Ende!

Danke für die Einladung liebes Team vom Coffee Festival.

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