Wie mich Hamburg überraschte – die Food Market Messe

Wieder einmal verschlägt es mich nach Hamburg und dieses Mal werde ich von der Hamburger Großmarkthalle überrascht.

Durch Bekannte habe ich von einer Food-Messe in der Großmarkthalle in Hamburg erfahren und habe mich mit relativ geringen Erwartungen auf den Weg gemacht. Ich hatte weder Plakate noch andere Werbung wahrgenommen und rechnete daher eher mit einer Händlermesse die für das B2B Verhältnis ausgerichtet werden. Selbst die Beschildung und Werbung vor Ort waren spärlich, sodass ich Sorge hatte überhaupt die Messe zu finden. Nachdem ich die äußerlich eher uncharmante Großmarkthalle gefunden hatte, konnte ich glücklicherweise den unauffälligen Eingang in dieselbige ausfindig machen. Nach dem Kaufen einer Eintrittskarte (5 Euro) und dem Erhalt einer Infomappe sowie Einkaufstasche tauchte ich also in die Food Messe ein und war sofort überrascht. Es waren unerwartet viele Menschen vor Ort und allesamt am Essen, Probieren, Erzählen und Erkunden. Es herrschte munteres Treiben und ein reges Stimmengewirr. An die 100 Aussteller aus der Region haben sich präsentiert mit mit allerhand kulinarischen Highlights gewartet. Ich arbeitete mich also durch die Stände und probierte Teesorten, Spirituosen, Aufstriche, geräucherten Schinken und andere Erzeugnisse.

Begeistert war ich vom griechischen Gebirgstee von Aroma Olymp (www.aroma-olymp.com), welcher zwar wie Hopfen aussieht, jedoch wie ein milder Kräutertee schmeckt. Er wird auf dem Olymp in Griechenland angebaut, von Hand geerntet und danach getrocknet. Eine wunderbare Alternative zu den herkömmlichen Kräutertees mit wolhtuender Wirkung!

Darüber hinaus lernte ich Maren von Kernhaus (www.kernhaus-cider.com) kennen, welche Cider in Hamburg produziert und dabei ihre Äpfel aus dem alten Land bezieht. Sie möchte dabei den ursprünglichen Cider-Geschmack nach Deutschland holen und sich gegenüber den übersüßten Alternativen behaupten. Da ich bereits in Frankreich und Spanien Cider-Hersteller besucht habe und klassischen Cider probierte, kann ich ihre Mission verstehen und nur unterstützen. Ich war begeistert von ihrem Cider mit Birne und konnte damit meine Einkaufstasche schon einmal füllen.

Ein definitives Geschmackserlebnis war ebenfalls der Wermut von der Marke „Helmut“ (www.helmut-wermut.de). Ich hatte vorher tatsächlich noch keine Berührungspunkte mit dem Schnaps, welcher auf Wein basiert. Das Team von Helmut stellt dabei bisher zwei verschiedene Sorten des Wermuts her – einmal basierend auf Weißwein und einmal Rotwein, welche ihren Ursprung in der Pfalz haben. Diese sind mit Kräutern, Früchten und Gewürzen versetzt und schaffen somit einen blumig weißen oder würzig roten Wermut. Ich war überrascht vom angenehmen Geschmack und werde Wermut definitiv in meine kulinarische Palette mit aufnehmen.

Ansonsten traf ich viele mir bereits bekannte Erzeuger und sogar das ein oder andere bekannte Gesicht. Es war eine bunte Messe, die mir sehr viel Spaß machte und auf den Endverbraucher ausgerichtet war. Man konnte allerhand probieren, was insbesondere bei Produktinnovationen und neuen Geschmacksrichtungen so wichtig ist. Oftmals scheitert der Kauf solche Produkte am Argwohn und der fehlenden Möglichkeit des Probierens. 

Ich empfehle jedem diese Messe, die offen für neue Produkte und neue Geschmacksrichtungen sind, sowie einen paar nette Stunden rund um das Thema Essen verbringen wollen. Unterstützt wird das Event vom Feinschmecker-Magazin, wo auch Infos und Termine zu finden sind.

(Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung.)

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